Schüleraustausch

 

 

 

Jedes Jahr findet in Metzingen ein Schüleraustausch mit der  Partnerstadt Noyon statt. Teilnehmen können Zehntklässler des Gymnasiums Metzingen und Neuntklässler der Französischklasse der Realschule. Dieses Jahr kamen die Franzosen als Erstes nach Metzingen und die Deutschen gehen im Mai zu ihnen nach Noyon. Organisiert wird der Schüleraustausch an der SRM von Frau Hannig-Schuster.

 

 

 

Tag 1
 
 Salut, endlich sind sie da! Heute sind unsere corres aus Frankreichgekommen. Um 16. 00 Uhr haben wir, meine Familie und ich, sie am Bahnhof in Metzingen abgeholt. Meine corres heißt Claire und ist, wie alle Fran-zosen, trés charmante. Zuhause haben wir dann ferngeschaut Natürlich deutsch- französisch. Abends fielen wir todmüde sur le lit.

 

 

Tag 2:

„Wer spät ins Bett geht, kann auch früh aufstehen.“ Genau das machten wir. Um 6. 00 Uhr klingelte der Wecker, da wir zur ersten Stunde dans le college sein mussten. Nach zwei Stunden Schule verabschiedeten sich die Franzosen. Sie durften eine Stadtführung, inklusive Turmbesteigung auf der

église de Saint Martin machen, während wir in der Schule pauken mussten. Aber dafür ging’s midi dann rund. Sportnachmittag in der Öschhalle. Mit Sportarten wie Volleyball lieferten wir uns spannende Matches. Nach der „Mittagsschule“ löste sich die Gruppe auf, ein paar gingen nach

Hause, manche machten  faire du shopping oder chillen en ville.

 

 

Tag 3:

Endlich ausschlafen. Spät aufstehen und einen Morgen tun,  was man will, das heißt se reposer. Viel zu sagen gibt es heut nicht, ach doch, mittags war‘n wir weg. Bowlen mit den Austauschschülern aus der Realschule.

 

 

Tag 4:

C’est le jour le pire überhaupt, sechs Stunden Schule am Stück. Die armen Franzosen, kaum ein Wort verstanden haben sie. „Les profs reden très vite“ sagte meine corres. Vielleicht war‘s auch das Schwäbische -  schwer zu verstehen sind sie jedenfalls für die Franzosen.

Nach der Schule war nichts mehr. Wir hingen mit den andern Mädels aus der Realschule rum.

 

 

Tag 5:

Sonntag war wie Samstag. Nix tun und faulenzen. Nur mittags waren wir in der Kürbisausstellung in Ludwigsburg. Was will man sonst auch machen bei Regenwetter?

 

 

Tag 6:

Wieder zwei Stunden Schule, dann geht’s ab nach Tübingen. Dort machten wir eine „superspannende“ Stadtralley. Das war lustig, denn die war auf Französisch und Deutsch. Danach gingen wir wieder zurück nach Metzingen. Dort hatten wir frei. Ein paar gingen glace essen,

auch shoppen in den Outlets,  usw...

 

 

Tag 7:

Heute geht’s nach Stuttgart. Und das war richtig stressig. Erst waren wir zwei Stunden in Mercedes Benz Museum, dann ging’s mit dem Bus zur Wilhelma, in der wir wieder ein- diesmal deutsches- Quiz lösen mussten. Wir haben es nicht fini bekommen, zu wenig Zeit. Dann kam das Beste: Wir hatten etwas Zeit für uns in der Königsstraße, der  Einkaufstraße in Stuttgart. Das war cool.

 

 

Tag 8:

Unser letzter Tag mit unseren corres. Ausnahmsweise komplett schulfrei. Es ging auf die Schwäbische Alb.  Als erstes kam ein Höllenlauf zum Hohenzollern. Da lag schon du neige, ganz wenig,  aber immerhin. Auf dem Hohenzollern gab’s ein Picknick. Unsere wohlverdiente Pause.  Dann gibs  ab zum Badkap, einem coolen Vergnügungsbad auf der Schwäbischen Alb. Dort vergnügten wir uns den ganzen Mittag, schwammen, rutschten, machten Wasserschlachten. Nous sommes retournés à Metzingen gegen 7. 00 Uhr. Hungrig nous sommes allés in die Pizzeria Picolo Mondo. Wir waren sehr viele(ca. 40), deshalbdauerte das mit  cette marche ein bisschen länger. Spätabends trennten wir uns à nouveau.

 

 

Tag 9:

Le  jour le plus triste dieser Woche.  Schon um 8. 00 Uhr musste die Franzosen zurück  nach Frankreich. Da gab es großes Geschniefe und Geweine. Aber man tröstete sich mit dem nächsten Besuch. Im Mai gehen wir, die Deutschen, nach Frankreich.